„Ein Spaziergang über die Märkte, den Fischmarkt oder den Markt im Kreuzgang, durch die Calle Isabel II oder ein Besuch der Kirche El Carmen neben dem gleichnamigen Kreuzgang ist immer ein Vergnügen. Doch der Hafen ist allgegenwärtig. Seine Inseln liegen verstreut im Wasser, jede mit ihrer eigenen Geschichte: Isla del Rey, Lazareto, Cuarentena und Pinto. Mehr als fünf Kilometer Küsteneinschnitt reichen ins Inselinnere, unübersehbar und unergründlich. Selbst für jene, die einen Augenblick innehalten und über all das nachdenken, was dieser Ort erlebt hat.“ So beschreibt das Reisemagazin España Fascinante Maó in einem Artikel mit dem Titel „Ein Flug über fünf der ältesten Städte Spaniens“.
„Römer, Phönizier oder Kelten, Vorfahren aus der Eisen- oder Bronzezeit säten die Samen, die mit dem Wind reisten. Zwischen Sand und Staub flogen sie dahin, bis sie in den Worten dieses Textes aufgingen“, heißt es im Beitrag über Santiago de Compostela, Cádiz, Maó, Lleida und Zaragoza.
Das Magazin betont: „Die Geografie dieser Inselstadt umfasst den östlichsten Punkt des spanischen Staatsgebiets und einen der wichtigsten Naturhäfen des Mittelmeers. Deshalb wurde Mahón im Laufe seiner Geschichte zu einem von vielen Völkern begehrten und umkämpften Ort.“ Es erklärt, dass die ersten Siedlungen „mit der Bronzezeit, der El-Argar-Kultur und ihrer Darstellung in den Talayots verbunden sind. Doch erst der Bruder des Feldherrn Hannibal, der Menorca eroberte, das zuvor in griechischer und phönizischer Hand gewesen war, machte die Insel zu einem der umkämpftesten Orte der Antike.“
Der Artikel gibt einen kurzen historischen Überblick bis zu der Zeit, als Karl III. die Burg San Felipe abreißen ließ und auf Befehl Isabellas II. die Festung La Mola errichtet wurde.